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[quote="OC-Gast"]Wenn du Geld sparen möchstest,wäre es mMn das Beste,sich einen entsprechenden Testbericht von Stiftung Warentest zu besorgen,da du ja für eine vergleichende Untersuchung von jedem Mittel Probenmaterial benötigst. Für eine Haushaltsuntersuchung aus akademischen Interesse könnte man zwar Probeverunreinigungen herstellen(gleiche Menge z.B. Fett auf gleiche Stoffmengen/-arten) und bei gleicher Waschmittelmenge und Einwirkzeit schauen,wie gut sich die Verunreinigung löst,aber das "Standardisieren" wäre hier schon wiichtig,um einen Vergleich halbwegs aussgagekräftig zu machen. Eine Leitfähigkeitsmessung halte ich hier für wenig sinnvoll,da es sich bei den Waschmitteln doch um recht komplexe Mischungen handelt und du bei einem Vergleich nicht weiß,welche waschaktiven Substanzen die LF jeweils beeinflussen. Sicherlich sind solche Vergleiche schon im Rahmen von Schulversuchen u.ä. umgesetzt worden,vieleicht darüber mal suchen. Oft kommt es mehr auf die genaue Dosierung zu Hause an,anstatt die jeweilige "Versprechung" der Verpackung. OC-Gast.[/quote]
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OC-Gast
Verfasst am: 11. Jun 2026 12:49
Titel: Konzentrat
Bei den Konzentraten ist das Verkaufsargument,daß man weniger Gewicht beim Einkauf hat,aber die "Gefahr" (u.U. erwünscht) der Überdosierung erhöht sich beim Alltagsgebrauch auch.
Der Schaum bidelt sich u.a. durch die waschaktiven Substanzen,jedoch kommen sie so nur wenig mit den zun lösenden Substanzen in Kontakt.
Daher kann man sagen,daß der Schaum selbst "nicht reinigt".
Umgekehrt gilr,daß sich weniger Schaum bildet,wenn am Anfang mehr "Dreck"
vorhanden ist.
Wenn man beim Dosieren nicht so genau ist/sein kann,empfiehlt sich,beim gleichen Waschmittel,die weniger konzetrierte Formulierung zu werwenden.
Die "Schaumschlägerei" ist dagegen mehr ein Marketingtrick.
OC-Gast.
MiloMeer
Verfasst am: 10. Jun 2026 11:01
Titel:
Ralf, du sprichst da einen echt spannenden Punkt an. Diese Labortests sind extrem standardisiert, aber der Küchenalltag ist anders. Der Mythos vom Schaum hält sich hartnäckig: Er ist eher psychologisch für den Verbraucher, während chemisch gesehen zu viel Schaum die Tenside sättigt und die mechanische Wirkung behindert. Bei den Konzentraten (3x oder 4x) ändert sich vor allem die Viskosität. In der Praxis ist das 4x-Zeug oft unnötig zäh und verstopft einem nur die Dosierkappen. Als kleines Dankeschön für Küchen-Helfer habe ich neulich
praktische und personalisierte Schlüsselanhänger
verschenkt, die kommen bei Freunden immer gut an, wenn man mal wieder über Haushaltsthemen philosophiert.
cmyk61-1
Verfasst am: 09. Feb 2026 12:42
Titel:
Hallo,
Stiftung Warentest, Ökotest etc - vieles gelesen. Natürlich wird dort mit realen Spülszenarien verglichen. Geschirr wird nach Vorgabe verunreinigt und nach Vorgabe gereinigt.
Trotzdem kommen mir Zweifel auf. Das klingt ein wenig nach Dippeles-Scheisserei, ich weiß.
Aber was soll ich denken, wenn bei solchen Tests die geschlossene Schaumdecke als Maß für die Rest-Aktivität der Spülflotte dient? In anderen Quellen wird Schaum als kaum für die Reinigung nützlich beschrieben. Zudem verbraucht der Schaum die waschaktiven Substanzen. Ich lasse auch erst Wasser ein, dann das Spülmittel hinterher. So wird IMHO ein Schuh draus.
Und ja, ich dosiere auch nach Gefühl und sicherlich viel zu reichlich. Gerade deswegen frage ich mich, ob ich besser die KOnzentrate verwenden soll und wo der praktische Unterschied zwischen 3x und 4x konzentriert liegt.
Gruß
Ralf
OC-Gast
Verfasst am: 08. Feb 2026 12:29
Titel: Waschmittel
Wenn du Geld sparen möchstest,wäre es mMn das Beste,sich einen entsprechenden Testbericht von Stiftung Warentest zu besorgen,da du ja für eine vergleichende Untersuchung von jedem Mittel Probenmaterial benötigst.
Für eine Haushaltsuntersuchung aus akademischen Interesse könnte man zwar Probeverunreinigungen herstellen(gleiche Menge z.B. Fett auf gleiche Stoffmengen/-arten) und bei gleicher Waschmittelmenge und Einwirkzeit
schauen,wie gut sich die Verunreinigung löst,aber das "Standardisieren" wäre hier schon wiichtig,um einen Vergleich halbwegs aussgagekräftig zu machen.
Eine Leitfähigkeitsmessung halte ich hier für wenig sinnvoll,da es sich bei den Waschmitteln doch um recht komplexe Mischungen handelt und du bei einem Vergleich nicht weiß,welche waschaktiven Substanzen die LF jeweils beeinflussen.
Sicherlich sind solche Vergleiche schon im Rahmen von Schulversuchen u.ä. umgesetzt worden,vieleicht darüber mal suchen.
Oft kommt es mehr auf die genaue Dosierung zu Hause an,anstatt die jeweilige "Versprechung" der Verpackung.
OC-Gast.
cmyk61
Verfasst am: 06. Feb 2026 00:01
Titel: Geschirrspülmittel Konzentration
Meine Frage:
In meinem Supermarkt stand ich vor kurzem verwirrt vor den diversen Spülmitteln.
Unter anderem ein Hersteller hat verschiedene Spülmittel in div. "Leistungsklassen angeboten: Konzentrat, 3x effektiver, 4x effektiver, und andere. Entsprechend sind die Preise ebenso verwirrend zumal es immer wieder irgendwelche Aktionen gibt.
Nun bin ich solchen Werbeaussagen gegenüber sehr kritisch zumal auf den Flaschen keinerlei Angaben zur tatsächlichen Konzentration der Tensiden etc pp angegeben ist.
Wie könnte ich mit einfachen Mitteln überprüfen, wieviel Fett oder Öl von einer vorgegebenen Menge an Spülmittel aufgenommen wird bis die Reinigungsleistung auf einen zu klärenden Wert gesunken ist? Ich bin natürlich kein Chemiker aber interessierter Mensch aus der ELektronikecke. Gruß Ralf
Meine Ideen:
Versuchsaufbau mit Messbechern und Pipetten wären mir am liebsten. Und natürlich auch ein Verfahren, zB über die Leitfähigkeit o.ä. eine Aussage treffen zu können.