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Nachricht |
Ananas
Anmeldungsdatum: 23.03.2026 Beiträge: 1
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Verfasst am: 23. März 2026 17:10 Titel: Löslichkeit von Alkanolen in Wasser |
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Meine Frage:
Stimmt es, dass z.B. Hexanol in Wasser nicht löslich ist, da es viel Energie kostet, um Wasserstoffbrückenbindungen zu brechen und die unpolare Alkylkette kann mit den schwachen Van-der-Waals-Kräften diesen Bedarf an Energie nicht ausgleichen. Deswegen kann keine Hydrathülle gebildet werden, um das gesamte Molekül zu integrieren. Die Wasserstoffbrückenbindungen werden doch gebrochen, oder? Und dafür benötigt man Energie, oder?
Meine Ideen:
Oben bereits genannt |
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Adders
Anmeldungsdatum: 08.04.2020 Beiträge: 113
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Verfasst am: 23. März 2026 18:35 Titel: |
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Ich würde die Energien in beiden möglichen Zuständen betrachten. Einerseits Hexanol-Wasser getrennt und Hexanol in Wasser gelöst. Es gibt mögliche Wasserstoffbrücken zwischen Wasser-Wasser, Hydroxyl-Hydroxyl und Wasser-Hydroxyl. Die H-H-Brücken sind außerdem unterschiedlich stark. Dazu gibt es VdW-Wechselwirkungen. Je nach Mischung oder nicht Mischung gibt es von den einen Bindungen weniger und von den anderen Mehr. Es "gewinnt" der Zustand, der die größte Bindungsenergie, d.h. niedrigste Gesamtenergie annimmt. Gemeint ist natürlich die Gibbsche Energie , d.h. Entropie und Temperatur spielen auch eine Rolle.
Wie du es beschreibst klingt es eher nach einem kinetischen Prozess. D.h., dass die Bindungsenergie überwunden werden muss, also, dass Aktivierungsenergie aufgebracht werden muss. Das ist wichtig für die Frage: Wie schnell löst sich das eine im anderen, aber nicht für die Frage: Löst es sich überhaupt - das ist Thermodynamik. |
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